Mit Bewerbungsvideos können Arbeitssuchende ihre Bewerbung aufpeppen. Doch mit einem kleinen Handy-Video ist es nicht getan.

Und Action! Beim Dreh sollte auf einen neutralen Hintergrund geachtet werden. (Foto: Ingo Neumann / PIXELIO)
In Zeiten von YouTube ist es nicht mehr ungewöhnlich, mit Videos im Internet präsent zu sein. Dies gilt auch für Bewerbungen. Unter Umständen können Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse mit einem Video zu ergänzt werden. Sofern Unternehmen klare Anweisungen geben, was sie bei einer Online-Bewerbung erwarten, empfiehlt es sich natürlich nicht, sich darüber hinweg zu setzen. In den übrigen Fällen kann das Video zusätzlich neugierig machen. Als grobe Regel wird eine Länge von 40 bis 90 Sekunden empfohlen. In dieser Zeit sollte man sich kurz namentlich vorstellen und kurz zusammenfassen, weswegen man sich für die angestrebte Position eignet. Das Video endet mit der Bitte um Kontakt aufnahmen.
Da es nicht darum geht, einen Fernsehpreis zu gewinnen, sollte der Stil des Videos möglichst nüchtern gehalten sein: Es empfiehlt sich ein neutraler Hintergrund und seriöse Kleidung. Die Stimme sollte klar verständlich sein, das Bild nicht rauschen oder wackeln. Verschiedene Firmen bieten inzwischen an, professionell Bewerbervideos zu erstellen. Es ist durchaus überlegenswert, das Geld dafür zu investieren. Denn das Video sollte sich in Ansprache und Niveau schon deutlich von einer durchschnittlichen YouTube-Inszenierung unterscheiden. Allein mit der Handy-Kamera ist es nicht getan.
Die Videos können in einem komprimierten Format an eine Email mit einer Online-Bewerbung angehangen werden. Auf Plattformen wie MyJobVideo.de oder Personaltv.de können Bewerbungsvideos aber auch direkt ins Netz gestellt werden. (ftx)
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