Nicht nur für Koffein-Abhängige: Das Online-Spiel „caffeine crazy“

Ganz ruhig bleiben. Augen immer gerade aus. Nur noch gefühlte 73531 Meter bis zum Kaffee-Automaten. Die Banane liegt gut in der Hand. Was soll mir also passieren. Ich bin der System-Admin. Aber eigentlich bin ich Coffee-Man. Niemand hält mich auf…

Caffeine Crazy!

Das Spiel: Ein echter Wachmacher

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Wenn ich meinen Namen nenne… Oder: Die Zeitungsleserbande

Gestern habe ich eine der interessantesten Begründungen dafür gehört, dass jemand nicht will, dass sein Name in einem meiner Artikel erscheint:

Gesprächspartner: „Wenn ich meinen Namen nenne, erscheint der ja auch bei Ihnen in der Zeitung. Dann können das ja andere Leute lesen.“

Freitexter: „So ist der Plan.“

Gesprächspartner: „Naja, so viele Leute gibt es ja nicht mit meinem Namen. Dann weiß man ja, dass ich das gesagt habe.“

Freitexter: „Mmmh.“

Gesprächspartner: „Dann lesen die Leute in der Zeitung, dass ich viel unterwegs bin. Und auch die, die das gar nicht wissen sollen.“

Freitexter: „Aha.“

Gesprächspartner: „Ich will nicht, dass bei mir eingebrochen wird.“

Freitexter:Sie glauben also wirklich, dass bei Ihnen eingebrochen wird, wenn Ihr Name in der Zeitung steht und ich schreibe, dass Sie in Ihrem Beruf viel unterwegs sind? Mannomann, das ist schon ganz schön paranoid. Ich glaube kaum, dass Einbrecher die Zeitung lesen und auf aussagekräftige Zitate untersuchen. Naja, gut, einen Namen für solche Typen hätte ich schon: Die Zeitungsleserbande.  Die haben dann alle T-Shirts an mit einem großen Z L B auf der Brust. Gut, dann kommt Ihr Name also nicht in die Zeitung. So was ist mir auch noch nicht passiert.

Auf einer Zahnarztparty: Das Arbeitszeugnis

Zahnarztgattin: Immer Ärger mit dem Personal.

Freitexter: Wieso?

Zahnarztgattin: Jetzt klagt eine Mitarbeiterin von uns. Wegen ihrem Arbeitszeugnis. Das sei zu schlecht.

Freitexter: Mmmh…

Zahnarztgattin: Ja, ich habe ihr eine vier gegeben. Sie sagt, das käme einem Arbeitsverbot gleich. Jetzt sind wir die Dummen, dabei hat sie die ganze Zeit schlecht gearbeitet. Jetzt müssen wir nachweisen, dass sie schlecht war.

Freitexter: Das sollte ja nicht so schwierig sein.

Zahnarztgattin: Da hätten wir ja aufschreiben müssen, was alles vorgefallen ist.

Freitexter: Naja, würde ich ein schlechtes Zeugnis bekommen, wüsste ich auch gerne, woran es lag.

Zahnarztgattin: Als hätten wir in der Praxis nicht schon genug zu tun. (Nippt an ihrem Sekt)

„Gott sei Dank, es war alles falsch“

Gespräch mit einem Kollegen:

Kollege: Meine Tochter und ich waren beim Jugendamt.

Freitexter: Wieso?

Kollege: Wegen der Rechtschreibförderung.

Freitexter: Ahh…

Kollege: Sie macht zu viele Fehler. Für den Rechtschreibförderunterricht gibt es ein paar Euro vom Jugendamt. Dafür machen sie aber Tests, ob tatsächlich eine Rechtschreibschwäche vorliegt.

Freitexter: Und?

Kollege: Gott sei dank, es war alles falsch.

„This is dreadful“ oder: Der Bürokühlschrank des Grauens

Gespräch im Freitexterbüro. Der Chef macht Frühjahrsputz:

Chef: This is dreadful!

Freitexter: Mmmh.

C: Wem gehört denn diese biologische Züchtung aus dem Kühlschrank. Tuppadose, undefinierbarer Inhalt, bestimmt schon ein Jahr alt. Und – es bewegt sich!

F: Das sieht ja abscheulich aus.

C: Dieser Kühlschrank ist ein Kühlschrank des Grauens.

F: Wir müssen aufpassen. Mit Sporen. Die überleben, egal bei welcher Temperatur.

C: Ob es sprechen kann? Kannst – Du – mich – verstehen?

F: Ich glaube nicht, dass es sich bei dieser Kreatur um eine höhere Intelligenz handelt.

C: Das ist vielleicht wie mit den Yrr in der Schwarm, diesem Science-Fiction. Das waren solche Teilchen, die gemeinsam super intelligent waren, allein allerdings gerade mal so viel Grips hatten, wie ein Stück Brot. Wie dieses Etwas in der Tupperdose.

F: Unheimlich.

Kollegin kommt vorbei, sieht F und C vor dem Kühlschrank und entreißt C die Tupperdose: Was macht ihr da mit meinem Müsli? Das muss sofort zurück in den Kühlschrank.

F geht zurück zu seinem Computer und denkt darüber nach, ob tatsächlich Müsli, Milch, Honig und Tupperdose eine neue Form von Leben erzeugen, wenn man nur lange genug wartet. C räumt weiter auf.

„Wo soll man denn noch hin?“

Gespräch im Büro.

Kollege 1: „Früher konnte man noch sagen, wenn’s hier nicht läuft, dann geh ich halt wo anders hin.“

Freitexter: „Mmmh.“

K 1: „Aber jetzt mit der Wirtschaftskrise hat man das Gefühl, dass irgendwie nirgendwo mehr was geht.“

F: „Tja.“

K 1: „Wo soll man denn noch hin?“

Kollege 2: „Ein Freund von mir geht nach Frankreich, um ein Restaurant zu eröffnen.“

F: „Ein Deutscher eröffnet in Frankreich ein Restaurant? Das ist schräg.“

K 2: „Wieso?“

F: „Die Franzosen haben die Küche doch quasi erfunden.“

K 2: „Aber die Deutschen sind, was Köche angeht, ganz weit vorn. In den großen Hotels, in Dubai zum Beispiel, das sind lauter deutsche Köche.“

F: „Ja, in Dubai…“

K 1: „Ich sag doch: Auch Frankreich ist keine Lösung.“