Spam wird mehrsprachig: Studie des Online-Sicherheitsdienstes MessageLabs

Nach einer Studie des Online-Sicherheitsdienstes MessageLabs nutzen Spammer zunehmend Übersetzungstools. Damit können die Spammer ihre Nachrichten mit geringem Aufwand an unterschiedliche Regionen anpassen. Immer noch dominiert weltweit Englisch als Spam-Sprache. In Deutschland allerdings ist der Anteil deutschsprachiger Mails schon auf 46 Prozent des Spam-Aufkommens gewachsen, heißt es bei MassageLabs. (ftx)


Ehrliche Antworten vs. Gute PR

Heute bin ich über ein Interview in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gestolpert. Und prompt wurde ich in einen inneren Diskurs gestürzt, über den ewigen Kampf zwischen Ehrlichkeit und guter PR.

Befragt wurde der Autor Henning Ahrens zu seinem neuen Buch. Im Provinzlexikon wird das Provinzielle von A bis Z in Schlagwörtern aufgelistet und erläutert. Könnte interessant sein, dachte ich mir. Bis ich die erste Antwort von Ahrens las.

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Frank-Walter und die Welt von Morgen – Der Deutschland-Plan jetzt als PDF

Frank-Walter Steinmeier hat nun seinen Deutschland-Plan veröffentlicht. Als PDF kann der Text nun auch von seiner Homepage heruntergeladen werden. Nach einer kurzen Durchsicht der 52 Seiten stellen sich immer noch einige Fragen.

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Zitat des Tages: Heute von den Management-Experten Jonas Riddenstrale und Kjell A. Nordström

Wenn Sie glauben, Kompetenz sei teuer, dann probieren Sie es doch mit Inkompetenz.

Jonas Riddenstrale und Kjell A. Nordström lehren an der Stockholm School of Economics. Das Zitat stammt aus ihrem Buch „Funky Business“.

Manager sollten Jazz hören

Jazz als Management-Methode: Der Unternehmer und Gründer der IDS Scheer AG, August-Wilhelm Scheer, hat seine Gedanken zum Thema in einem Expert-Paper zusammengefasst. Bei Spiegel Online ist hierzu heute ein Artikel erschienen. Auch den Text selbst zu lesen, macht nicht dümmer.

Jazz: Hingabe in der Improvisation (Foto: Tina Schlief Dülmen/ PIXELIO.de

Jazz: Hingabe in der Improvisation (Foto: Tina Schlief Dülmen/ PIXELIO.de)

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Manager von Morgen: Doku über Studenten an der European School of Management and Technologies in Berlin

Die Deutsche Welle hat Studenten der European School of Management and Technologies (ESMT) für eine Weile begleitet und nun eine Doku in vier Teilen rausgebracht.

Die in der Pressemeldung zur Sendung (von der ESMT) formulierte Kernfrage des Beitrags lautet: Was lernen die möglichen Konzernlenker von Morgen, um ihre Unternehmen verantwortungsvoll zu führen.

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Neues Mittelstandsportal „Zukunft im Mittelstand“

Wer einschätzen kann, wie die Welt in Zukunft aussehen wird, hat einen klaren Vorteil. Nicht umsonst beauftragen große Unternehmen regelmäßig Agenturen und Institute damit, ein Bild der Märkte von Morgen zu entwerfen. Wer weiß, was der Käufer der Zukunft will, kann schon heute mit dem Entwickeln anfangen. Nun soll ein neues Internetportal Kleinunternehmen und Mittelständlern verschiedene Methoden für realistische Zukunftsprognosen bieten.

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Noch mehr Fehlerkultur – ein Minidossier

Hier sind ein paar Links, die ich bei meinen Recherchen zur Fehlerkultur ganz hilfreich fand:

1. Organisationspsychologe Michael Frese im Gespräch mit der Wirtschaftswoche

Aus dem Interview:

Unser Gehirn arbeitet heuristisch, das heißt mit Hypothesen und vorläufigen Annahmen, während etwa ein Computer algorithmisch, also nach starren Regeln, Aufgaben löst. Wenn Sie einen Ball in ein Kornfeld werfen, gehen wir an die Stelle, wo wir den Ball vermuten und beginnen mit der Suche. Mit einer Wahrscheinlichkeit von ungefähr 95 Prozent finden wir den Ball. Eine Maschine würde nach einem Algorithmus Furche für Furche absuchen und mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit die Aufgabe lösen. Allerdings braucht die Maschine viel länger für die Lösung. Die fehlerbehaftete Methode ist also effizienter.

2. Brand Eins Interview mit Stephan A. Jansen, Gründungs-Präsident der Zeppelin University in Friedrichshafen, über den komplizierten Umgang mit Fehlern

Aus dem Interview:

Dieses ganze Gerede über Fehlerkultur halte ich für rhetorisches Geschwätz. Ein Reflex der Managementphilosophie auf die erfolgsverwöhnten neunziger Jahre. An einer guten Universität versucht man, die Beobachtungsfähigkeit für feine Unterschiede zu sensibilisieren. Fehlerkultur ist eine Habitualisierung von etwas, das wir natürlich vermeiden wollen.

3. Wie gehen Sie mit Fehlern um: denen Ihrer Mitarbeiter und den eigenen? Artikel von Christine Öttl, Objektiv Coaching

Aus dem Artikel:

Prinzipiell gilt: Je weniger Angst Ihre Leute davor haben, Fehler zu machen, und je weniger sie darauf fixiert sind, bloß nichts falsch zu machen, umso lockerer und motivierter sind sie – und umso weniger Fehler passieren. Es ist sehr wichtig, dass Sie es selbst vormachen und Ihre Leute dazu animieren, sich darauf zu konzentrieren, wie es sein soll – und nicht, wie es bloß nicht sein darf.

4. Unternehmensberatung Umsetzungsberatung: Schwerpunkt Fehlerkultur

Aus dem Artikel:

Andererseits zeigt das Beispiel hochentwickelter Fehlerkulturen, dass ein offener Umgang mit Fehlern zwar ein hohes, aber kein unerreichbares Ziel ist. Eine Idee des Idealzustands vermittelt etwa das Toyota Production System (TPS). Bei Toyota gilt die eiserne Regel, dass Fehler zwar unerwünscht, aber bis zu einem gewissen Grad wohl unvermeidlich sind. Was aber absolut inakzeptabel ist, ist, Fehler zu vertuschen, weil dies das Unternehmen der Chance beraubt, aus dem gemachten Fehler zu lernen. Bei Toyota muss daher nicht mit Sanktionen rechnen, wer einen Fehler macht, sondern wer einen gemachten Fehler zu vertuschen versucht, statt ihn offenzulegen. Das umgeht kurzerhand die ganzen Diskussionen, wer sich als erster bewegen muss, und setzt eine verbindliche Spielregel.

(ftx)

Die unternehmerfreundlichsten Städte Europas – München auf dem 3. Platz

Wie zufrieden sind europäische Unternehmer und Gründer mit ihrem Standort? Diese Frage stand im Vordergrund beim aktuellen European Cities Entrepreneurship Ranking (ECER).

ECER Ranking

ECER Ranking

Hinter dieser Studie stehen unter anderem die Europäische Kommission, das europäische Städtenetzwerk Eurocities und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Befragt wurden 2400 Unternehmer aus 37 Großstädten in 19 europäischen Ländern, die sich in den Jahren 2004 und 2005 mit einer eigenen Firma selbstständig gemacht haben.

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