Nicht nur für Koffein-Abhängige: Das Online-Spiel „caffeine crazy“

Ganz ruhig bleiben. Augen immer gerade aus. Nur noch gefühlte 73531 Meter bis zum Kaffee-Automaten. Die Banane liegt gut in der Hand. Was soll mir also passieren. Ich bin der System-Admin. Aber eigentlich bin ich Coffee-Man. Niemand hält mich auf…

Caffeine Crazy!

Das Spiel: Ein echter Wachmacher

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Auf einer Zahnarztparty: Das Arbeitszeugnis

Zahnarztgattin: Immer Ärger mit dem Personal.

Freitexter: Wieso?

Zahnarztgattin: Jetzt klagt eine Mitarbeiterin von uns. Wegen ihrem Arbeitszeugnis. Das sei zu schlecht.

Freitexter: Mmmh…

Zahnarztgattin: Ja, ich habe ihr eine vier gegeben. Sie sagt, das käme einem Arbeitsverbot gleich. Jetzt sind wir die Dummen, dabei hat sie die ganze Zeit schlecht gearbeitet. Jetzt müssen wir nachweisen, dass sie schlecht war.

Freitexter: Das sollte ja nicht so schwierig sein.

Zahnarztgattin: Da hätten wir ja aufschreiben müssen, was alles vorgefallen ist.

Freitexter: Naja, würde ich ein schlechtes Zeugnis bekommen, wüsste ich auch gerne, woran es lag.

Zahnarztgattin: Als hätten wir in der Praxis nicht schon genug zu tun. (Nippt an ihrem Sekt)

„Gott sei Dank, es war alles falsch“

Gespräch mit einem Kollegen:

Kollege: Meine Tochter und ich waren beim Jugendamt.

Freitexter: Wieso?

Kollege: Wegen der Rechtschreibförderung.

Freitexter: Ahh…

Kollege: Sie macht zu viele Fehler. Für den Rechtschreibförderunterricht gibt es ein paar Euro vom Jugendamt. Dafür machen sie aber Tests, ob tatsächlich eine Rechtschreibschwäche vorliegt.

Freitexter: Und?

Kollege: Gott sei dank, es war alles falsch.

Der Antrag für den Antrag

Vielleicht könnte man es auch das Formular der Formulare nenne: Den Antrag Nr. 60 gegenüber der Krankenkasse für den Antrag Nr. 61 auf Reha-Maßnahmen. Zuerst hielt ich es nur für ein Gerücht, dann stieß ich auf die äußerst amüsante Beschreibung eines Arztes aus Ostfriesland. Auf seinem Blog „Nachrichten vom anderen Ende der Medizin“ kann man nachlesen, womit Ärzte bei ihrer Arbeit zu kämpfen haben. Als wäre das Gesundheitssystem nicht schon kompliziert genug.

„Während der Sprechzeiten bitte nicht anrufen“

Nach einem Interview in einem Berliner Bezirksamt

Sachbearbeiterin: Eine Sache müssen Sie aber noch schreiben.

Freitexter: Woran denken Sie?

S: Die Sprechzeiten.

F: Die Sprechzeiten?

S: Uns rufen so viele Leute an.

F: So sollte das ja auch sein, während der Sprechzeiten.

S: Sie verstehen das falsch.

F: Aha.

S: Die Leute sollen nicht anrufen.

F: Mmmh.

S: Wir sind dann wirklich beschäftigt. Während der Sprechzeiten kümmern wir uns dann nämlich um die Laufkundschaft. Das ist dann blöd, wenn die ganze Zeit das Telefon klingelt. Schreiben Sie bitte „Während der Sprechzeiten bitte nicht anrufen.“

F: Das hört sich dann aber seltsam an.

S: So ist das aber.

F: Auf Ihrer Internetseite steht aber „Sprechzeiten zwischen 9.00 und 12.00 Uhr.“

S: Das ist missverständlich.

F: Das kann man ja ändern.

S: ?

F: Auf Ihrer Webseite. Man könnte das anders formulieren.

S: Das ist ein interessanter Gedanke.

F: Ja, und dann muss ich nicht schreiben „Während der Sprechzeiten bitte nicht anrufen“. Da bliebe beim Leser ein komischer Eindruck zurück.

S: Sie könnten Recht haben. Ich werde das mal vorschlagen.

F: Das finde ich gut. Ich kann Sie dabei nur unterstützen.