Manager sollten Jazz hören

Jazz als Management-Methode: Der Unternehmer und Gründer der IDS Scheer AG, August-Wilhelm Scheer, hat seine Gedanken zum Thema in einem Expert-Paper zusammengefasst. Bei Spiegel Online ist hierzu heute ein Artikel erschienen. Auch den Text selbst zu lesen, macht nicht dümmer.

Jazz: Hingabe in der Improvisation (Foto: Tina Schlief Dülmen/ PIXELIO.de

Jazz: Hingabe in der Improvisation (Foto: Tina Schlief Dülmen/ PIXELIO.de)

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Richtig Feedback geben

Ich kann mich noch an eine Situation erinnern, in der eine Dozentin während meiner Ausbildung uns das Prinzip der Sandwich-Kritik vorstellte. Leider fiel ihr Vortrag bei uns nicht auf fruchtbaren Boden: Anstatt ihre Regeln ernst zu nehmen, machten wir uns über die Methode lustig. Feedback hörte sich dann ungefähr so an: „Du bist ein netter Kerl: Dein Text ist vielleicht Mist, aber das macht nichts. Du bist ja noch jung. Und an der Pommes-Bude suchen sie noch einen Verkäufer.“

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Ruckzuck aus dem Job getwittert

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Foto: Paul Georg Meister / PIXELIO

Wer vom Job aus den Internetdienst Twitter nutzt, um sich über Kollegen und Vorgesetzte auszulassen, tut sich damit nicht unbedingt einen Gefallen: In einem mir bekannten Fall wurden die Twitter-Nachrichten einer Mitarbeiterin von der gesamten Belegschaft gelesen. Interessiert wurden ihre regelmäßigen Up-Dates nach Konferenzen oder Besprechungen aufgenommen. Sie wusste nicht, dass ihre Twitter-Identität bekannt war. Bis der Chef sie zum Gespräch bat…

Das Wunder der Kooperation

Einzeller

Einzeller: Nach Ehssan Dariani die unterste Stufe der wirtschaftlichen Evolution (Foto:© Dr. Karl Herrmann / PIXELIO)

Habe eben einen Satz von Ehssan Dariani, dem Gründer von StudiVZ gelesen, den dieser bei einem Gründerkongress der WHU Otto Beisheim School of Management formuliert haben soll:

„Wenn Kooperation sich nicht lohnen würde, wären wir alle noch Einzeller.“

Ich weiß nicht, ob das hundertprozentig biologisch korrekt ist. Aber um die Notwendigkeit von Zusammenarbeit im Geschäftsleben anschaulich zu machen, halte ich es für ein ganz interessantes und plakatives Bild.

Neben der Spur – Psychische Erkrankungen im Job

Nach einer aktuellen Studie der Deutschen Angestellten-Krankenkassen (DAK) haben psychische Erkrankungen im vergangenen Jahr 10,6 Prozent des Gesamtkrankenstands ausgemacht. Damit stehen sie an vierter Stelle der wichtigsten Krankheitsarten. Ihr Anteil am Gesamtkrankenstand ist im Vergleich zu 2007 um rund vier Prozent gestiegen. Die Dauer einer Erkrankung beträgt durchschnittlich etwa 27,6 Tage. Nach Berechnungen des Betriebskrankenkassen (BKK) Bundesverbandes entstehen durch arbeitsbedingte psychische Belastungen jährliche volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 6,3 Milliarden Euro. Sie teilen sich auf in drei Milliarden Euro für die Krankheitsbehandlung und weitere 3,3 Milliarden in Produktionsausfallkosten.

Über das Thema lässt sich also nicht einfach hinweg gehen. Der BKK Bundesverband hat zusammen mit dem Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK) ein Informationsheft mit dem Titel „Psychisch krank im Job“ zusammengestellt, das Betroffenen aber auch Familienangehörigen, Kollegen und Vorgesetzten einen guten Einstieg in das Thema bietet.

„This is dreadful“ oder: Der Bürokühlschrank des Grauens

Gespräch im Freitexterbüro. Der Chef macht Frühjahrsputz:

Chef: This is dreadful!

Freitexter: Mmmh.

C: Wem gehört denn diese biologische Züchtung aus dem Kühlschrank. Tuppadose, undefinierbarer Inhalt, bestimmt schon ein Jahr alt. Und – es bewegt sich!

F: Das sieht ja abscheulich aus.

C: Dieser Kühlschrank ist ein Kühlschrank des Grauens.

F: Wir müssen aufpassen. Mit Sporen. Die überleben, egal bei welcher Temperatur.

C: Ob es sprechen kann? Kannst – Du – mich – verstehen?

F: Ich glaube nicht, dass es sich bei dieser Kreatur um eine höhere Intelligenz handelt.

C: Das ist vielleicht wie mit den Yrr in der Schwarm, diesem Science-Fiction. Das waren solche Teilchen, die gemeinsam super intelligent waren, allein allerdings gerade mal so viel Grips hatten, wie ein Stück Brot. Wie dieses Etwas in der Tupperdose.

F: Unheimlich.

Kollegin kommt vorbei, sieht F und C vor dem Kühlschrank und entreißt C die Tupperdose: Was macht ihr da mit meinem Müsli? Das muss sofort zurück in den Kühlschrank.

F geht zurück zu seinem Computer und denkt darüber nach, ob tatsächlich Müsli, Milch, Honig und Tupperdose eine neue Form von Leben erzeugen, wenn man nur lange genug wartet. C räumt weiter auf.