Wenn überall um den Preis so gefeilscht würde, wie bei Freelancern…

Wer schon einmal frei gearbeitet hat, in den IT-Dienstleistungen, als Designer, Texter oder Autor, dem kommen die Situationen dieses kleinen Satire-Clips vielleicht bekannt vor.

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Zeit für Projektarbeit

Ergänzung zu „Ein paar Gründe, weshalb die Krise auch eine Chance sein kann“:

Eine weitere Chance der Wirtschaftskrise für Freiberufler und Selbstständige kann darin bestehen, wieder mehr Freiraum für eigene Projekte zu haben. Dadurch, dass man weniger im Tagesgeschäft eingespannt ist (was derzeit vielen so geht), bleibt mehr Zeit, die Vorzüge der Projektarbeit zu nutzen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Das schöne an den guten Ideen ist doch, dass sie als Ressource quasi unerschöpflich sind. Also: An der Idee arbeiten, Team zusammenstellen, und los geht’s! Dafür braucht man zu Beginn nicht einmal Startkapital. (ftx)

Zusammen ist man weniger allein – Coworking Spaces in Berlin

Wer als Freiberufler auch mal größere Projekte anpacken möchte, muss sich Gedanken darüber machen, wo er diese Projekte umsetzen will.

Coworking Space Korallenriff (Foto: Marco Müller / PIXELIO.de)

Coworking Space Korallenriff (Foto: Marco Müller / PIXELIO.de)

Zwar sitze ich selbst im Großraum mit vielen verschiedenen Kreativen zusammen, aber als Coworking Space hätte ich das nie betrachtet. Schließlich hat jeder seinen festen Arbeitsplatz mit Telefon und Internet – sich jemanden hinzu zu holen ist zwar möglich, aber eigentlich nicht ausdrücklich vorgesehen. Dafür ist unser Büro immer noch zu statisch aufgebaut.

Inzwischen gibt es in Berlin, wenn ich richtig gezählt habe, vier Coworking Spaces, die auch als solche angelegt sind. Und noch ein paar andere Projekte sind wohl in Planung. Wenn ich es richtig verstehe, wird dort das Großraumbüro noch eine ganze Ecke weitergedacht als wir es hier in unserer tun und noch mehr als öffentlicher Arbeitsraum verstanden, inklusive Espresso-Bar. Gut, wir haben einen Kicker. Und Kaffee kochen wir uns selbst.

Wie dem auch sei, neu ist in Kreuzberg jetzt das Betahaus. Dort kann man auch tageweise Tische, Internet und Telefon für Projektarbeit anmieten. Scheint ein interessantes Konzept zu sein. Freunde von mir haben es sich schon angeschaut und waren ganz begeistert. Die Macher wollen auch im Design der Büromöbel die neue Arbeitswelt widerspiegeln. Flexible Beleuchtung, loungige Ohrensessel für Geschäftsgespräche.

Ganz spannend fand ich ein Interview zum Thema, das der Journalist und Blogger Markus Albers mit Sebastian Sooth geführt hat. Sooth ist Mitgründer des Berliner Hallenprojektes und hat sich dem Coworking und den Coworking Spaces verschrieben. (ftx)