Neben der Spur – Psychische Erkrankungen im Job

Nach einer aktuellen Studie der Deutschen Angestellten-Krankenkassen (DAK) haben psychische Erkrankungen im vergangenen Jahr 10,6 Prozent des Gesamtkrankenstands ausgemacht. Damit stehen sie an vierter Stelle der wichtigsten Krankheitsarten. Ihr Anteil am Gesamtkrankenstand ist im Vergleich zu 2007 um rund vier Prozent gestiegen. Die Dauer einer Erkrankung beträgt durchschnittlich etwa 27,6 Tage. Nach Berechnungen des Betriebskrankenkassen (BKK) Bundesverbandes entstehen durch arbeitsbedingte psychische Belastungen jährliche volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 6,3 Milliarden Euro. Sie teilen sich auf in drei Milliarden Euro für die Krankheitsbehandlung und weitere 3,3 Milliarden in Produktionsausfallkosten.

Über das Thema lässt sich also nicht einfach hinweg gehen. Der BKK Bundesverband hat zusammen mit dem Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK) ein Informationsheft mit dem Titel „Psychisch krank im Job“ zusammengestellt, das Betroffenen aber auch Familienangehörigen, Kollegen und Vorgesetzten einen guten Einstieg in das Thema bietet.

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